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Sittenwidrigkeit

Unternormen

§ 138 (2) BGB → Ausbeutung

Eine Vereinbarung, die eine Person als bloßes Objekt behandelt und die Anerkennung ihrer persönlichen Freiheit, insbesondere ihrer Freiheit zur sexuellen Selbstbestimmung, von einer Gegenleistung abhängig macht, verstößt gegen die guten Sitten und ist gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig.1)

Ein Rechtsgeschäft ist sittenwidrig i.S.d. § 138 BGB und damit nichtig, wenn es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den grundlegenden Wertungen der Rechts- und Sittenordnung nicht zu vereinbaren ist. Maßgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts.2)

Ein Rechtsgeschäft ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist. Hierbei ist weder das Bewusstsein der Sittenwidrigkeit noch eine Schädigungsabsicht erforderlich; es genügt vielmehr, wenn der Handelnde die Tatsachen kennt, aus denen die Sittenwidrigkeit folgt. Dem steht es gleich, wenn sich jemand bewusst oder grob fahrlässig der Kenntnis erheblicher Tatsachen verschließt. Zu berücksichtigen ist nicht nur der objektive Gehalt des Geschäfts, sondern es sind auch die Umstände, die zu seiner Vornahme geführt haben, sowie die Absicht und die Motive der Parteien in die Würdigung einzubeziehen.3)

Ein gegenseitiger Vertrag ist als wucherähnliches Rechtsgeschäft nach § 138 Abs. 1 BGB sittenwidrig, wenn zwischen Leistung und Gegenleistung ein auffälliges Missverhältnis besteht und außerdem mindestens ein weiterer Umstand hinzukommt, der den Vertrag bei Zusammenfassung der subjektiven und der objektiven Merkmale als sittenwidrig erscheinen lässt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten hervorgetreten ist, weil er etwa die wirtschaftlich schwächere Position des anderen bewusst zu seinem Vorteil ausgenutzt oder sich zumindest leichtfertig der Erkenntnis verschlossen hat, dass sich der andere nur unter dem Zwang der Verhältnisse auf den für ihn ungünstigen Vertrag eingelassen hat.4) Ein auffälliges Missverhältnis ist im Allgemeinen zu bejahen, wenn der effektive Vertragszins den marktüblichen Effektivzins relativ um etwa 100% oder absolut um 12 Prozentpunkte überschreitet, wobei in Einzelfällen die Voraussetzungen des § 138 BGB aufgrund einer Gesamtwürdigung aller weiteren Geschäftsumstände auch zu bejahen sein können, wenn die relative Zinsdifferenz nur zwischen 90% und 100% beträgt und die von der Bank festgelegten sonstigen Kreditbedingungen die Belastung des Kreditnehmers ins Untragbare steigern.5)

Ein besonders grobes Äquivalenzmissverhältnis erlaubt es, auf die verwerfliche Gesinnung des Begünstigten zu schließen. Diese tatsächliche Vermutung beruht auf dem Erfahrungssatz, dass in der Regel außergewöhnliche Leistungen nicht ohne Not oder nicht ohne einen anderen den Benachteiligenden hemmenden Umstand zugestanden werden und der Begünstigte diese Erfahrung teilt.6) Ein wucherähnliches Rechtsgeschäft kann nicht allein aus einem objektiven Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung abgeleitet werden. Ist das Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besonders grob, lässt dies zwar den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten zu; hierbei handelt es sich aber lediglich um eine tatsächliche Vermutung, die erschüttert werden kann.7)

Auch bei einem wucherähnlichen Rechtsgeschäft muss zu dem objektiv auffälligen Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung der subjektive Umstand des Handelns des Begünstigten in verwerflicher Gesinnung hinzukommen, damit der Vertrag sich als sittenwidrig darstellt. Insoweit bedarf es eines Vortrags zu den subjektiven Voraussetzungen des wucherähnlichen Geschäfts. An den Vortrag der benachteiligten Partei sind aber keine hohen Anforderungen zu stellen. Es genügt, wenn aus dem Kontext mit dem Vortrag zu einem groben objektiven Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung ersichtlich ist, dass die davon benachteiligte Vertragspartei sich auf die daraus begründete Vermutung einer verwerflichen Gesinnung der anderen Vertragspartei beruft.8)

Ein auffälliges, grobes Missverhältnis, das den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung zulässt, kann regelmäßig angenommen werden, wenn der Wert der Leistung annähernd doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung.9)

Für die Feststellung eines Missverhältnisses kommt es auf die objektiven Werte der Leistungen im Zeitpunkt des Vertragsschlusses an. Die gegenseitigen Leistungen sind nach den vertraglichen Vereinbarungen zu bemessen und nicht danach, was die Parteien sich nachfolgend einander gewährt haben. Ein geeignetes Mittel für die Bestimmung des objektiven Werts ist grundsätzlich der Marktvergleich.10)

Eine tatsächliche Vermutung für die verwerfliche Gesinnung besteht nicht, wenn es sich bei dem benachteiligten Vertragspartner um einen Kaufmann (§ 1 Abs. 1, § 5 HGB) handelt.11) Die bloße Feststellung, der Benachteiligte sei selbständig als Auto- beziehungsweise Autoteilehändler tätig, genügt für die Annahme einer Kaufmannseigenschaft nicht, wenn es an tragfähigen Anhaltspunkten dafür fehlt, dass seine Tätigkeit nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Gewerbebetrieb erfordert.12)

Beim gewerbsmäßigen Ankauf von Kraftfahrzeugen mit anschließender Vermietung an den Verkäufer (sale and rent back) könnte eine vertragliche Regelung im Mietvertrag, die dazu führt, dass der außergewöhnlich niedrige Kaufpreis im Rahmen der Vertragsdurchführung durch weitere Zahlungen an den Verkäufer teilweise ausgeglichen wird, der Annahme eines groben Missverhältnisses entgegenstehen. Setzt sich das wirtschaftliche Ungleichgewicht dagegen im Mietverhältnis fort – etwa weil der Mieter entgegen § 535 Abs. 1 Satz 2, 3 BGB sämtliche Unterhaltungskosten trägt und die Miete der Sache nach auch eine Vergütung für die Überlassung des durch die Kaufpreiszahlung zur Verfügung gestellten Kapitals darstellt –, spricht dies nach der gebotenen Gesamtbetrachtung für das Vorliegen eines sittenwidrigen Geschäfts.13)

Dass sich der Ankäufer und Vermieter während der Mietzeit der Sachherrschaft über das Fahrzeug begibt und damit die Gefahr trägt, es nicht oder beschädigt zurückzuerhalten, widerlegt die Vermutung einer verwerflichen Gesinnung nicht, da Mieter oder Dritte bei schuldhafter Zerstörung oder Beschädigung zum Schadensersatz verpflichtet wären und sich das Risiko daher in den meisten Fällen auf die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit solcher Forderungen beschränkt.14)

Eine Verwertungsregelung, nach der der Verkäufer und Mieter einen Mehrerlös aus der öffentlichen Versteigerung nur erhält, wenn der Zuschlag an einen Dritten erteilt wird, und deren Aufrufpreis Ankaufspreis, Rückführungs- und Versteigerungskosten umfasst, widerlegt die Vermutung einer verwerflichen Gesinnung nicht, weil der Ankäufer den Dritterwerb durch eigenes Mitbieten verhindern, das Fahrzeug anschließend freihändig verkaufen und so den Mehrerlös ohne wesentliches wirtschaftliches Risiko für sich behalten kann.15)

Die Beurteilung, ob ein Vertrag als wucherähnliches Geschäft sittenwidrig und damit nichtig ist, unterliegt unbeschränkter revisionsrechtlicher Überprüfung.16)

Rechtsfolge einer wegen eines auffälligen Missverhältnisses der gegenseitigen Leistungen sittenwidrigen Vereinbarung über urheberrechtliche Rechte ist deren Nichtigkeit.17)

Die Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts wegen einer Sittenwidrigkeit nach § 138 Abs. 1 BGB erfasst – im Gegensatz zur Nichtigkeit aufgrund Wuchers (§ 138 Abs. 2 BGB [→ Ausbeutung]) – eine in Erfüllung des nichtigen Verpflichtungsgeschäfts vorgenommene Verfügung des Benachteiligten in der Regel nicht.18) Etwas Anderes gilt allerdings dann, wenn die Unsittlichkeit gerade auch im Vollzug des sittenwidrigen Vertrags liegt, wenn also mit dem dinglichen Rechtsvorgang sittenwidrige Zwecke verfolgt werden oder in ihm die Sittenwidrigkeit begründet ist.19)

Ein Vertrag wird nicht sittenwidrig, wenn nachträglich ein im Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht absehbares Missverhältnis zwischen vertraglich vereinbarter Leistung und Gegenleistung entsteht.20)

Verstößt das Rechtsgeschäft nicht bereits seinem Inhalt nach gegen die grundlegenden Wertungen der Rechts- oder Sittenordnung, muss ein persönliches Verhalten des Handelnden hinzukommen, das diesem zum Vorwurf gemacht werden kann.21)

Hierbei ist der aus der Zusammenfassung von Inhalt, Zweck und Beweggrund zu entnehmende Gesamtcharakter des Verhaltens maßgeblich.22)

Je nach Einzelfall kann sich die Sittenwidrigkeit bereits aus einem dieser Elemente oder aus einer Kombination mehrerer Elemente und deren Summenwirkung ergeben.23)

Die Sittenwidrigkeit eines unentgeltlichen Geschäfts gemäß § 138 Abs. 1 BGB kann sich nicht nur aus Motiven des Zuwendenden ergeben, sondern auch und sogar in erster Linie aus den Motiven des Zuwendungsempfängers. So kann es sich um einen Fall handeln, in dem aus fremder Bedrängnis in sittenwidriger Weise Vorteile gezogen werden. Hierfür kann von Bedeutung sein, ob der Schenker sich den Wünschen des Beschenkten aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur nicht oder kaum hätte entziehen können, ob der Beschenkte dies wusste oder sich einer derartigen Erkenntnis leichtfertig verschloss und ob er die fehlende oder geschwächte Widerstandskraft des Schenkers eigensüchtig ausgenutzt oder es sogar darauf angelegt hat.24)

In diesem Zusammenhang können die in § 138 Abs. 2 BGB besonders hervorgehobenen Gesichtspunkte auch im Rahmen des § 138 Abs. 1 BGB von Bedeutung sein.25)

Ist der Schenker [→ Schenkung] aufgrund einer objektiven oder subjektiven Zwangslage zur Schenkung veranlasst worden, kann der Vorwurf der Sittenwidrigkeit nicht nur solche Personen treffen, die diese Zwangslage herbeigeführt haben. Vielmehr kann es ausreichen, wenn der Zuwendungsempfänger sich eine bestehende Zwangslage bewusst zu Nutze macht.26)

Verstößt das Rechtsgeschäft nicht bereits seinem Inhalt nach gegen die grundlegenden Wertungen der Rechts- oder Sittenordnung, muss ein persönliches Verhalten des Handelnden hinzukommen, das diesem zum Vorwurf gemacht werden kann27). Hierbei ist der aus der Zusammenfassung von Inhalt, Zweck und Beweggrund zu entnehmende Gesamtcharakter des Verhaltens maßgeblich 28). Je nach Einzelfall kann sich die Sittenwidrigkeit bereits aus einem dieser Elemente oder aus einer Kombination mehrerer Elemente und deren Summenwirkung ergeben29).30)

Die Sittenwidrigkeit eines unentgeltlichen Geschäfts gemäß § 138 Abs. 1 BGB kann sich nicht nur aus Motiven des Zuwendenden ergeben, sondern auch und sogar in erster Linie aus den Motiven des Zuwendungsempfängers. So kann es sich um einen Fall handeln, in dem aus fremder Bedrängnis in sittenwidriger Weise Vorteile gezogen werden. Hierfür kann von Bedeutung sein, ob der Schenker sich den Wünschen des Beschenkten aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur nicht oder kaum hätte entziehen können, ob der Beschenkte dies wusste oder sich einer derartigen Erkenntnis leichtfertig verschloss und ob er die fehlende oder geschwächte Widerstandskraft des Schenkers eigensüchtig ausgenutzt oder es sogar darauf angelegt hat31). In diesem Zusammenhang können die in § 138 Abs. 2 BGB besonders hervorgehobenen Gesichtspunkte insbesondere im Hinblick auf das Verhalten des Zuwendungsempfängers auch im Rahmen des § 138 Abs. 1 BGB von Bedeutung sein32). Es handelt sich um einen Nichtigkeitsgrund, der gegebenenfalls auch die (bloße) Anfechtbarkeit nach § 123 Abs. 1 BGB überlagert, weil nicht die Drohung mit einem künftigen Übel, sondern die Ausnutzung der vorhandenen Zwangslage im Vordergrund steht oder hinzutritt33).34)

Da die widerrechtliche Drohung gesondert geregelt ist, ist ein Rechtsgeschäft nur anfechtbar und nicht wegen Sittenwidrigkeit nichtig, wenn seine Anstößigkeit ausschließlich auf einer unzulässigen Willensbeeinflussung durch widerrechtliche Drohung beruht. Nur wenn besondere Umstände zu der durch widerrechtliche Drohung bewirkten Willensbeeinflussung hinzutreten, die das Geschäft nach seinem Gesamtcharakter als sittenwidrig erscheinen lassen, kann § 138 Abs. 1 BGB neben § 123 BGB anwendbar sein. Das gilt auch, wenn der Anbieter eines sozialen Netzwerks dessen weitere Nutzung davon abhängig macht, dass der Nutzer sein Einverständnis mit den neuen Geschäftsbedingungen erklärt [→ Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung].35)

Für die Beurteilung der Sittenwidrigkeit eines Vertrags sind unmittelbar zwar nur die Umstände relevant, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorlagen36). Gleichwohl können im Zeitablauf nachfolgende Umstände eine indizielle Bedeutung gewinnen.37)

Rechtsgeschäfte, die darauf zielen, Haftungsmasse dem Zugriff der Gläubiger zu entziehen, sind nach § 138 Abs. 1 BGB sittenwidrig.38)

Sittenwidrig können nach der Rechtsprechung Geschäfte sein, durch die Dritte gefährdet oder geschädigt werden oder die in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen.39)

Voraussetzung dafür ist, dass alle an dem Geschäft Beteiligten sittenwidrig handeln, also die Tatsachen, die die Sittenwidrigkeit begründen, kennen oder sich zumindest ihrer Kenntnis grob fahrlässig verschließen.40)

Die Sittenwidrigkeit kann sich auch aus den Begleitumständen des Geschäfts, insbesondere den zugrundeliegenden Motiven und den verfolgten Zwecken ergeben.41)

Danach können auch Rechtsgeschäfte, die der Vorbereitung einer Straftat dienen, bei Kenntnis der Beteiligten oder grob fahrlässiger Unkenntnis sittenwidrig sein.42)

Der Verstoß gegen ausländisches Recht kann nach § 138 Abs. 1 BGB die Nichtigkeit der Vereinbarung zur Folge haben. Das ist aber nur anzunehmen, wenn die verletzten ausländischen Bestimmungen mittelbar auch deutsche Interessen schützen oder ihre Umgehung allgemein zu achtenden Interessen aller Völker widerspricht.43)

Die Schranke des § 138 Abs. 1 BGB kann eine erbrechtliche Zurücksetzung nächster Angehöriger in dem Bereich unterhalb der Schwelle des Pflichtteilsrechts nur in besonders schwerwiegenden Ausnahmefällen abwehren. Ein solcher Ausnahmefall liegt beim Ausschluss der Ausgleichung nach §§ 2316, 2057a BGB nicht vor, wenn der Abkömmling anstelle eines Anspruchs aus § 2057a BGB einen anderen Ausgleich für seine Leistungen, etwa durch Einsetzung als Alleinerbe, erhalten hat.44)

siehe auch

Übergeordnete Seite

BGB Buch 1, Abschnitt 3 → Willenserklärung
Regelt die Abgabe, das Wirksamwerden, die Auslegung und die Anfechtung von Willenserklärungen.

→ Rechtsgeschäft

1)
BGH, Beschluss vom 23. Februar 2010 – 4 StR 438/09
2)
OLG München, Hinweisbeschluss vom 5. Februar 2026 – 19 U 1341/25 e, Rn. 73; m.V.a. BGH, Urteil vom 11. September 2018 – XI ZR 380/16, Rn. 10; BGH, Urteil vom 28. April 2015 – XI ZR 378/13, Rn. 69; BGH, Urteil vom 17. Januar 2008 – III ZR 239/06, Rn. 11; BGH, Urteil vom 19. Dezember 2017 – XI ZR 152/17, Rn. 24; BGH, Urteil vom 10. Februar 2012 – V ZR 51/11, Rn. 13; LG München I, Endurteil vom 24. März 2025 – 32 O 15600/23, Rn. 34; m.V.a. BGH, NJW 2008, 2027; BGH, NJW 2015, 2248, 2255 Rn. 69
3)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 31; vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 1988 - VIII ZR 155/87, NJW 1988, 1373 unter I 1; BGH, Urteil vom 28. Februar 1989 - IX ZR 130/88, BGHZ 107, 92, 97; BGH, Urteil vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, BGHZ 146, 298, 301; BGH, Urteil vom 29. Juni 2005 - VIII ZR 299/04, NJW 2005, 2991 unter II B 1 a aa; BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20, ZInsO 2022, 1674 Rn. 31 f.; jeweils mwN
4)
st. Rspr.; BGH, Urteil vom 13. Oktober 2023 – V ZR 161/22, Rn. 24; vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, BGHZ 146, 298, 301 f.; BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 32; vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, BGHZ 146, 298, 301 f.; BGH, Urteil vom 10. Oktober 2001 - XII ZR 93/99, NJW-RR 2002, 8 unter 1; BGH, Urteil vom 28. März 2012 - VIII ZR 244/10, NJW 2012, 2723 Rn. 17; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20, NJW 2022, 2614 Rn. 26; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20 - Dr. Stefan Frank; m.V.a. BGH, Urteil vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, BGHZ 146, 298, 301 [juris Rn. 11]; Urteil vom 9. Oktober 2009 - V ZR 178/08, NJW 2010, 363 Rn. 10; BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 – V ZB 25/21, Rn. 11; vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 2009 - V ZR 178/08, NJW 2010, 363 Rn. 12 ff.; LG München I, Endurteil vom 24. März 2025 – 32 O 15600/23, Rn. 34; m.V.a. BGHZ 80, 153, 160 f.; BGHZ 104, 102, 104 ff.; BGH, NJW 2017, 1018, 1020 Rn. 34
5)
OLG München, Hinweisbeschluss vom 5. Februar 2026 – 19 U 1341/25 e, Rn. 76; m.V.a. BGH, Urteil vom 13. März 1990 – XI ZR 252/89, Rn. 12; BGH, Urteil vom 13. Juli 1989 – III ZR 77/88, Rn. 9; BGH, Urteil vom 24. März 1988 – III ZR 30/87, Rn. 22; LG München I, Endurteil vom 24. März 2025 – 32 O 15600/23, Rn. 34; m.V.a. BGH, NJW 2018, 848 Rn. 25
6)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 33; vgl. BGH, Urteil vom 26. November 1997 - VIII ZR 322/96, NJW-RR 1998, 1065 unter IV 2 a; BGH, Urteil vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, BGHZ 146, 298, 302; BGH, Urteil vom 28. März 2012 - VIII ZR 244/10, NJW 2012, 2723 Rn. 17, 19; BGH, Urteil vom 24. Januar 2014 - V ZR 249/12, NJW 2014, 1652 Rn. 5; jeweils mwN; m.V.a. BGH, Urteil vom 25. Februar 2011 - V ZR 208/09, NJW-RR 2011, 880 Rn. 13; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20, NJW 2022, 2614 Rn. 26; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20 - Dr. Stefan Frank; m.V.a. BGH, Urteil vom 25. Februar 2011 - V ZR 208/09, NJW-RR 2011, 880 Rn. 13; Urteil vom 23. Oktober 2019 - XII ZR 125/18, BGHZ 223, 290 Rn. 40; Grüneberg/Ellenberger, BGB, 81. Aufl., § 138 Rn. 34
7)
BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 – V ZB 25/21, Rn. 11; vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 2009 - V ZR 178/08, NJW 2010, 363 Rn. 12 ff.
8)
BGH, Urteil vom 13. Oktober 2023 – V ZR 161/22, Rn. 25; vgl. BGH, Urteil vom 19. Juli 2002 - V ZR 240/01, WM 2003, 154, 155 f.; BGH, Urteil vom 2. Juli 2004 - V ZR 213/03, BGHZ 160, 8, 14; BGH, Beschluss vom 2. April 2009 - V ZR 177/08, NZM 2009, 797 Rn. 14; BGH, Urteil vom 9. Oktober 2009 - V ZR 178/08, NJW 2010, 363 Rn. 19
9)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 33; vgl. BGH, Urteil vom 16. Februar 1994 - IV ZR 35/93, BGHZ 125, 135, 140; BGH, Urteil vom 5. Oktober 2001 - V ZR 237/00, NJW 2002, 429 unter II 2 b; BGH, Urteil vom 22. Februar 2019 - V ZR 244/17, BGHZ 221, 229 Rn. 38; BGH, Urteil vom 23. Oktober 2019 - XII ZR 125/18, BGHZ 223, 290 Rn. 40; jeweils mwN
10)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 34; vgl. BGH, Urteil vom 12. März 2003 - IV ZR 278/01, BGHZ 154, 154, 159; BGH, Urteil vom 23. Oktober 2019 - XII ZR 125/18, BGHZ 223, 290 Rn. 40; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20, NJW 2022, 2614 Rn. 27; BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20 - Dr. Stefan Frank; m.V.a. BGH, NJWRR 2011, 880 Rn. 15; BGH, Urteil vom 12. März 2003 - IV ZR 278/01, BGHZ 154, 154, 159 [juris Rn. 13]
11)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 38; vgl. BGH, Urteil vom 2. Dezember 1982 - III ZR 90/81, NJW 1983, 1420 unter III 4; BGH, Urteil vom 11. Januar 1995 - VIII ZR 82/94, BGHZ 128, 255, 267 f.; BGH, Urteil vom 6. Mai 2003 - XI ZR 226/02, NJW 2003, 2230 unter II 2 a
12)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 38
13)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 40–43; vgl. zur grundsätzlichen Erhaltungspflicht des Vermieters BGH, Urteil vom 5. Dezember 2018 - VIII ZR 17/18, NJW-RR 2019, 270 Rn. 17
14)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 44
15)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 45–48; vgl. zum Recht des Ankäufers, in der Versteigerung mitzubieten, MünchKommBGB/Fetzer, 9. Aufl., § 383 Rn. 6 mwN; Staudinger/Kern, BGB, Neubearb. 2022, § 383 Rn. 15
16)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 30; vgl. BGH, Urteil vom 11. Januar 1995 - VIII ZR 82/94, BGHZ 128, 255, 257; BGH, Urteil vom 16. Juli 2019 - II ZR 426/17, NJW 2019, 3635 Rn. 26; jeweils mwN
17)
BGH, Urteil vom 22. April 2009 - I ZR 5/07 - Seeing is Believing
18)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 50; vgl. BGH, Urteil vom 8. Februar 1994 - XI ZR 77/93, NJW 1994, 1275 unter II 1; BGH, Urteil vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 20
19)
BGH, Urteil vom 16. November 2022 – VIII ZR 436/21, Rn. 50; m.V.a. BGH, Urteil vom 22. Januar 1992 - VIII ZR 374/89, NJW-RR 1992, 593 unter II 2 a bb; BGH, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 214/04, NJW-RR 2006, 888 Rn. 8; BGH, Urteil vom 9. Mai 2014 - V ZR 305/12, NJW 2014, 2790 Rn. 20; jeweils mwN
20)
BGH, Urteil vom 21. April 2022 - I ZR 214/20 - Dr. Stefan Frank; m.V.a. BGH, Urteil vom 20. September 1993 - II ZR 104/92, BGHZ 123, 281, 284 [juris Rn. 11]; Urteil vom 13. Juni 1994 - II ZR 38/93, BGHZ 126, 226, 240 [juris Rn. 35]; Grüneberg/Ellenberger aaO § 138 Rn. 9
21)
BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20; m.V.a. BGH, Urteil vom 16. Juli 2019 - II ZR 426/17, NJW 2019, 3636 Rn. 24
22) , 28)
BGH, Urteil vom 4. Juni 2013 - VI ZR 288/12, NJW-RR 2013, 1448 Rn. 14
23)
BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20; m.V.a. BGH, Urteil vom 2. Februar 2012 - III ZR 60/11, MDR 2012, 333 Rn. 20
24)
BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20; m.V.a. BGH, Urteil vom 4. Juli 1990 - IV ZR 121/89, FamRZ 1990, 1343, juris Rn. 14
25)
BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20; m.V.a. BGH, Urteil vom 22. Januar 1991 - VI ZR 107/90, NJW 1991, 1046, juris Rn. 15
26) , 30) , 34) , 37)
BGH, Urteil vom 15. November 2022 - X ZR 40/20
27)
BGH, Urteil vom 16. Juli 2019 - II ZR 426/17, NJW 2019, 3635 Rn. 24
29)
BGH, Urteil vom 2. Februar 2012 - III ZR 60/11, MDR 2012, 333 Rn. 20; Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20, NJW 2022, 3147 Rn. 32
31)
BGH, Urteil vom 4. Juli 1990 - IV ZR 121/89, FamRZ 1990, 1343, juris Rn. 14
32)
BGH, Urteil vom 26. April 2022 - X ZR 3/20, NJW 2022, 3147 Rn. 33
33)
BGH, Urteil vom 22. Januar 1991 - VI ZR 107/90, NJW 1991, 1046, juris Rn. 15
35)
BGH, Urteil vom 29. Juli 2021 – III ZR 179/20, BGHZ 230, 347; Fortführung von BGH, Urteil vom 17. Januar 2008 – III ZR 239/06
36)
vgl. nur BGH, Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 Rn. 31
38)
BGH, Beschluss vom 14. Juni 2023 – 1 StR 327/22
39) , 40) , 41) , 42)
BGH, Beschluss vom 6. Dezember 2022 – 2 StR 223/22
43)
BGH, Urteil vom 25. Juni 2021 – V ZR 218/19, Rn. 31; m.V.a. BGH, Urteil vom 21. Dezember 1960 - VIII ZR 1/60, BGHZ 34, 169, 177; BGH, Urteil vom 22. Juni 1972 - II ZR 113/70, BGHZ 59, 82, 85; BGH, Urteil vom 29. September 1977 - III ZR 164/75, BGHZ 69, 295, 298; BGH, Urteil vom 8. Mai 1985 - IVa ZR 138/83, BGHZ 94, 268, 271
44)
BGH, Beschluss vom 24. März 2021 – IV ZR 269/20, Rn. 21; vgl. BGH, Urteil vom 21. März 1990 - IV ZR 169/89, BGHZ 111, 36 unter II 2 a [juris Rn. 18]; BGH, Urteil vom 10. November 1982 - IVa ZR 83/81, NJW 1983, 674 unter II [juris Rn. 29]
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