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wettbewerbsrecht:zu_eigen_machen_einer_fremden_behauptung

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Zu Eigen machen einer fremden Behauptung

§ 4 Nr. 8 UWG → Verbreitung unwahrer Behauptungen über_einen Mitbewerber
Zu Eigen machen fremder Informationen (Internetrecht)

Eine Behauptung im Sinne des § 4 Nr. 8 UWG [→ Verbreitung unwahrer Behauptungen über_einen Mitbewerber] kann anzunehmen sein, wenn der Handelnde sich eine fremde Behauptung zu Eigen macht.1)

Im Bereich des Internets gehören zu den zur Nutzung bereitgehaltenen eigenen Informationen, für die Diensteanbieter - also natürliche oder juristische Personen, die eigene oder fremde Telemedien zur Nutzung bereithalten oder den Zugang zur Nutzung vermitteln (§ 2 Nr. 1 TMG) - gemäß § 7 Abs. 1 TMG nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich sind, auch solche fremden Informationen, die sich Diensteanbieter zu Eigen machen [→ Zu Eigen machen fremder Informationen].2)

siehe auch

1) BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13 - Hotelbewertungsportal; m.V.a. zu § 824 BGB BGH, Urteil vom 20. Juni 1969 - VI ZR 234/67, NJW 1970, 187, 188 - Hormoncreme; zu § 186 StGB BGH, Urteil vom 30. Januar 1996 - VI ZR 386/94, BGHZ 132, 13, 18 f. - Polizeichef, mwN; Palandt/Sprau, BGB, 73. Aufl., § 824 Rn. 5; vgl. auch MünchKomm.UWG/Brammsen/Doehner, 2. Aufl., § 4 Nr. 8 Rn. 57
2) BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13 - Hotelbewertungsportal; m.V.a. BGH, Urteil vom 18. Oktober 2007 - I ZR 102/05, GRUR 2008, 534 Rn. 20 = WRP 2008, 771 - ueber18.de
wettbewerbsrecht/zu_eigen_machen_einer_fremden_behauptung.txt · Zuletzt geändert: 2017/01/24 14:11 (Externe Bearbeitung)