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wettbewerbsrecht:fortgeltung_der_klagebefugnis_in_anhaengigen_verfahren

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Fortgeltung der Klagebefugnis in anhängigen Verfahren

§ 15a (1) des Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) stellt die Nichtanwendung des § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG auf bereits am 1. September 2021 rechtshängige Verfahren klar. Erfasst ist ausschließlich das Erkenntnisverfahren.

§ 15a (1) UWG

§ 8 Absatz 3 Nummer 2 ist nicht anzuwenden auf Verfahren, die am 1. September 2021 bereits rechtshängig sind.

§ 15a Abs. 1 UWG regelt allein die zeitlich beschränkt fortbestehende Klagebefugnis und Anspruchsberechtigung im Erkenntnisverfahren; Vollstreckung und vertragliche Fragen (z.B. Unterlassungsverträge) werden nicht erfasst.1)

siehe auch

1)
BGH, Urteil vom 17. Juli 2025 – I ZR 243/24 – Wegfall der Sachbefugnis; BGH, Urteil vom 31. Juli 2025 – I ZR 131/23 – Werbeblocker IV; BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2023 – I ZB 42/23; BGH, Beschluss vom 22. Oktober 2025 – I ZR 83/25
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