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verfahrensrecht:prozessfaehigkeit

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verfahrensrecht:prozessfaehigkeit [2017/01/24 14:11]
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verfahrensrecht:prozessfaehigkeit [2022/01/11 09:40] (aktuell)
mfreund
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 (3) Hat eine nicht prozessfähige Partei, die eine volljährige natürliche Person ist, wirksam eine andere natürliche Person schriftlich mit ihrer gerichtlichen Vertretung bevollmächtigt, so steht diese Person einem gesetzlichen Vertreter gleich, wenn die Bevollmächtigung geeignet ist, gemäß § 1896 Abs. 2 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Erforderlichkeit einer Betreuung entfallen zu lassen. (3) Hat eine nicht prozessfähige Partei, die eine volljährige natürliche Person ist, wirksam eine andere natürliche Person schriftlich mit ihrer gerichtlichen Vertretung bevollmächtigt, so steht diese Person einem gesetzlichen Vertreter gleich, wenn die Bevollmächtigung geeignet ist, gemäß § 1896 Abs. 2 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Erforderlichkeit einer Betreuung entfallen zu lassen.
 </note> </note>
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 +-> [[Einwilligungsvorbehalt]]
  
 Die Prozeßfähigkeit ist eine von Amts wegen zu prüfende [[Prozeßvoraussetzungen|Prozeßvoraussetzung]]. Die Prozeßfähigkeit ist eine von Amts wegen zu prüfende [[Prozeßvoraussetzungen|Prozeßvoraussetzung]].
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 Ein Minderjähriger wird nach § 1629 BGB von seinen Eltern und ein Volljähriger, der auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann, durch einen Betreuer (§ 1896 BGB) vertreten. Früher wurde der Betreute als Entmündigter und der Betreuer als Vormund bezeichnet. Nach § 1909 BGB wird derjenige, der unter elterlicher Sorge oder unter Vormundschaft steht, für Angelegenheiten, an deren Besorgung die Eltern oder der Vormund verhindert sind, durch einen Ergänzungspfleger vertreten. Ein Minderjähriger wird nach § 1629 BGB von seinen Eltern und ein Volljähriger, der auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann, durch einen Betreuer (§ 1896 BGB) vertreten. Früher wurde der Betreute als Entmündigter und der Betreuer als Vormund bezeichnet. Nach § 1909 BGB wird derjenige, der unter elterlicher Sorge oder unter Vormundschaft steht, für Angelegenheiten, an deren Besorgung die Eltern oder der Vormund verhindert sind, durch einen Ergänzungspfleger vertreten.
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 ==== Prozessbevollmächtigter  ==== ==== Prozessbevollmächtigter  ====
verfahrensrecht/prozessfaehigkeit.txt · Zuletzt geändert: 2022/01/11 09:40 von mfreund