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upc:unmittelbare_patentverletzung

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Unmittelbare Patentverletzung

Hinsichtlich direkter Patentverletzungen gemäß Artikel 25 EPGÜ [→ Recht auf Verbot der unmittelbaren Benutzung der Erfindung], wie Herstellung, Inverkehrbringen oder Nutzung eines verletzenden Produkts, sieht dieser Artikel nicht vor, dass der Kläger nachweisen muss, dass der Beklagte vorab über das Bestehen des Patents und die Verletzungshandlungen informiert wurde.1)

Für die Prüfung einer unmittelbaren Patentverletzung ist das angegriffene Erzeugnis unmittelbar mit den Patentansprüchen zu vergleichen; ein Vergleich mit einem vom Patentinhaber hergestellten Produkt ist unerheblich.2)

siehe auch

Artikel 25 → Recht auf Verbot der unmittelbaren Benutzung der Erfindung
Gewährt dem Patentinhaber das Recht, Dritten die Nutzung der Erfindung ohne Zustimmung zu verbieten.

1)
Einheitspatentgericht, Lokalkammer Paris, Entscheidung vom 13. November 2024, UPC_CFI_358/2023
2)
EPG, Lokalkammer Paris, Urteil vom 1. August 2025 – UPC_CFI_363/2024, Rn. 47
upc/unmittelbare_patentverletzung.txt · Zuletzt geändert: von mfreund