§ 16 (1) des Gesetzes zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) ermöglicht die Einstufung von Informationen als geheimhaltungsbedürftig durch das Gericht.
Bei Klagen, durch die Ansprüche nach diesem Gesetz geltend gemacht werden (Geschäftsgeheimnisstreitsachen), kann das Gericht der Hauptsache auf Antrag einer Partei streitgegenständliche Informationen ganz oder teilweise als geheimhaltungsbedürftig einstufen, wenn diese ein Geschäftsgeheimnis sein können.
Die Einstufung als geheimhaltungsbedürftig dient dem Schutz verfahrenseingebrachter Informationen und erstreckt sich nicht auf Informationen, die zur Erfüllung von Auskunfts- und Rechnungslegungsansprüchen zu erteilen sind.1)
§ 16 GeschGehG → Geheimhaltung
Regelt die Geheimhaltung von Informationen in Geschäftsgeheimnisstreitsachen.
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